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Parodontosebehandlung (Parodontitis) Hannover

Ursachenu.a. Zahnbeläge u. Bakterien, Zahnfleischentzündungen, mangelnde Zahnhygiene, schlecht sitzender Zahnersatz, Zähneknirschen, Rauchen
SymptomeZahnfleischbluten, Bildung von Zahnfleischtaschen, Rückgang des Zahnfleischs, Lockerung der Zähne
Diagnoseu.a. Messung der Zahnfleischtaschen, Bakterienanalyse, PSI
BehandlungsmethodeReinigung/Entfernung des Zahnbelags, Zahnsteins, entzündungs-verursachenden Bakterien mit unterschiedlichen Verfahren
AnästhesieLokalanästhesie
KostenTraditionelle Behandlungsmethoden werden in der Regel von Krankenkassen übernommen

Wichtige Fragen zur Parodontosebehandlung

Parodontose bzw. Parodontitis beschreibt die Entzündung des Zahnbettes und beginnt meistens mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Wenn die Entzündung länger anhält, kann sie sich bis zur Zahnwurzel ausbreiten und mehrere Jahre lang unbemerkt bleiben. Da sie sich typischerweise schmerzfrei ausbreitet, verursacht sie meist erst mit sehr weitem Fortschritt starke Schmerzen. 

Bei dem typischen Krankheitsbild einer Parodontitis löst sich das Zahnfleisch vom betroffenen Zahn und bildet Taschen, die eine Angriffsflächen für Bakterien ist. Die Taschen werden nach und nach immer tiefer, während sich das Zahnfleisch gleichzeitig zurückbildet. Danach baut sich der Knochen ab. Der Zahn kann sich schließlich nicht mehr halten und beginnt sich zu lockern.

Die zahnmedizinische korrekte Bezeichnung für die Entzündung des Zahnbettes lautet “Parodontitis”. Parodontose bezeichnet die gleiche Krankheit, hat sich aber im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert.

Folgende Anzeichen sind typisch für die Parodontose (Parodontitis):

  • Zahnfleischbluten
  • Mundgeruch
  • Rückgang des Zahnfleisches 
  • Freiliegende Zahnhälse
  • Schmerzempfinden bei kalten und heißen Reizen
  • Lockere Zähne 
  • weitere Entzündungen im gesamten Körper, da das Immunsystem geschwächt ist.

Der Zahnarzt reinigt unter örtlicher Betäubung die Oberfläche des Zahnes und entfernt somit die Bakterien. Wenn die Entzündung dadurch nicht gestoppt werden kann, muss ein kleiner chirurgischer Eingriff erfolgen. Der Zahnarzt löst die Zahnfleischränder von Zahn und Knochen und kann so besser in das Innere der Zahnfleischtaschen sehen. Dann entfernt er das erkrankte Gewebe und die Konkremente gründlich. 

Freiliegende Zahnhälse als Folge der Parodontitis

  • Wenn Zahnhälse aufgrund einer Parodontoseerkrankung freiliegen, kann der Zahnarzt diese mit einem mikrochirurgischen Eingriff unter Lokalanästhesie behandeln. Der Zahnarzt entnimmt zu diesem Zweck eigenes Gewebe des Patienten und setzt es am betroffenen Zahnhals ein. So wird ein ästhetisches Ergebnis erreicht. 

Verwendung von Emdogain bei Parodontose

  • Gele wie Emdogain werden künstlich hergestellt und bestehen aus Proteinen. Das Gel wird verwendet, wenn man Parodontose frühzeitig diagnostiziert hat und eine Stabilisierung des Zahnbettes erreichen möchte. Es wird an der Oberfläche der Zahnwurzel angebracht und dient als Stützgerüst zum Wiederaufbau der Wurzeloberfläche und Knochenwand . Bei erfolgreicher Behandlung kann somit einem Zahnausfall vorgebeugt werden.

Parodontosebehandlung mit dem Laser

  • Der Zahnarzt kann bei der Behandlung von Parodontose einen Laser einsetzen. Laser bieten eine schonende und minimalinvasive Möglichkeit, um Zahntaschen mit einer mittleren Tiefe von vier bis fünf Millimetern zu behandeln. 

Der Ablauf der Parodontosebehandlung richtet sich nach der Situation der Entzündung Ihres Zahnbettes in Ihrem individuellen Fall. Unser Zahnarzt untersucht Sie vor der Behandlung gründlich und klärt Sie gerne über den Behandlungsablauf auf!

Heutzutage verläuft die Parodontosebehandlung dank der örtlichen Anästhesie in aller Regel schmerzfrei. Das hauptsächliche Ziel bei der Behandlung von Parodontose ist die Beseitigung von Plaque und Konkrementen. Deshalb werden die Zahnfleischtaschen und Wurzeln gründlich gereinigt und die Wurzeloberfläche zusätzlich geglättet Nach der Reinigung wird zusätzlich ein Laser eingesetzt, der eine desinfizierende Wirkung hat.

Grundsätzlich werden die Kosten für eine Parodontosebehandlung von der Krankenkasse übernommen. Man sollte sich jedoch im Voraus erkundigen, welche Leistungen inbegriffen sind.


Ihre Zahnärzte in Hannover

Dr. Michael Drünkler

Zahnarzt
 

Dr. Silke Neimann-Drünkler

Zahnärztin

Dawoud Nashef

Zahnarzt

Dr. Julia Küstermeyer

Zahnärztin

Niedergelassen in eigener Praxis seit 1992. Schwerpunkte: CMD, umfassende und funktionsorientierte Behandlungskonzepte, ästhetischer funktionsgerechter Zahnersatz, Parodontologie (zertif.), Applied Kinesiology (A-Diplom)

Lebenslauf:
Staatsexamen 1989 an der Georg-August-Universität zu Göttingen Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Applied Kinesiology Mitglied der DGZMK Mitglied der Zahnärztekammer Niedersachsen

Niedergelassen in eigener Praxis seit 1992. Schwerpunkte: sanfte Kinderbehandlung, umfassende, ästhetische Zahnerhaltung, Angstpatienten, Hypnose (Curriculum DGZH)

Lebenslauf:
Staatsexamen 1988 an der Georg-August-Universität zu Göttingen. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose Mitglied der Zahnärztekammer Niedersachsen 

Im Team seit 2016 und z.Zt. in Babypause. Schwerpunkte: Zahnerhalt durch Endodontie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, zertif. Implantologie (DIZ), umfassende Zahnersatzkonzepte, sanfte Kinderbehandlung (Curriculum APW)

Lebenslauf:
Staatsexamen 2010 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

Ihre Vorteile

  • Hochqualifizierte Zahnärzte
  • modernste Zahnmedizin
  • zeitnahe Termine für Sie
  • Hochqualifizierte Mitarbeiter
  • langjährige Erfahrung
  • individuelle & persönliche Beratung

Weitere Fragen zur Parodontosebehandlung

Ja, Parodontose ist ansteckend und kann über Speichel übertragen werden. Deshalb sollten Betroffene die Hygieneregeln einhalten und unter anderem niemanden küssen, das gleiche Besteck verwenden oder sich eine Zahnbürste mit jemandem teilen.

Wir empfehlen Ihnen folgende Regeln, damit Sie Parodontitis effektiv vorbeugen können:

  • regelmäßiges Zähneputzen (mindestens zweimal täglich)
  • Interdentalbürstchen und Zahnseide verwenden, damit Zahnbelag gründlich entfernt wird
  • Anwendung der richtigen Putztechnik (mit kreisenden Bewegungen weg vom Zahnfleisch und zum Zahn hin und dabei keinen Druck ausüben)
  • Bakterien auf der Zunge mit einem Zungenschaber beseitigen
  • Insbesondere Raucher müssen auf eine gründliche und gesunde Mundhygiene achten (hier besteht ein 5 bis 6fach höheres Risiko an Parodontose zu erkranken)
  • Regelmäßige Professionelle Zahnreinigung (einmal pro Halbjahr ist empfohlen)
  • halbjährige Vorsorge-Untersuchungen beim Zahnarzt, damit man Parodontitis frühzeitig erkennt

Sie sollten sich ausgewogen ernähren. Dazu gehört, dass Sie viel frisches Obst, Gemüse und probiotische Milchprodukte zu sich nehmen. Wir empfehlen Ihnen weiterhin nitratreiche Lebensmittel (z.B. Spinat, Kopfsalat, rote Beete etc.) auf Ihren Ernährungsplan zu setzen.


Kontakt

Zentrum für Zahnmedizin Hannover
Dr. Drünkler & Kollegen

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30159 Hannover

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